Wie spanische Blogger herausfanden, lässt sich jeder WhatsApp Account innur wenigen Minuten knacken – und das selbst bei gesperrtem Smartphone. Der Täter braucht nur einen kurzen Blick unbeobachteten Zugriff auf das Gerät.

WIE DER HACK FUNKTIONIERT

Hierzu richtet sich der Angreifer einen WhatsApp Account auf seinem Smartphone mit der Rufnummer des Opfers ein. Sobald dies geschehen ist, schickt WhatsApp einen Bestätigungscode an das Handy des Opfers. Sofern das Gerät gesperrt ist, kommt der Angreifer jedoch erst mal nicht an diesen ran.

Nach fünf Minuten allerdings bietet WhatsApp an, den Code am Telefon durchzusagen. Das Smartphone des Opfers klingelt, der Angreifer kann abheben und sich den Code diktieren lassen. Mit diesem kann er die Einrichtung auf seinem Gerät abschließen und hat damit volle Kontrolle über den WhatsApp-Account des Opfers.

 

SO KANN MAN SICH SCHÜTZEN

Sie werden sagen, dass kann ja kaum passieren, dazu benötigt der Angreifer ja überhaupt erst mal meine Handynummer. Das ist völlig richtig, jedoch kann man sich diese im Falle der viel verwendeten iPhones auch bei gesperrtem Handy von Siri mit dem Befahl „wie ist meine Nummer?“ einfach vorlesen lassen.

Was ist also zu tun: Die einfachste und wichtigste Regel: Lassen Sie ihr Gerät niemals irgendwo unbeaufsichtigt liegen. Wenn Sie Siri nicht unbedingt benötigen, dann deaktivieren Sie den Service doch am besten. Bedenken Sie auch, eventuell ist der Angreifer auch jemand, der Ihre Nummer bereits kennt. Gerade die Nummern von Firmenhandies befinden sich gerne mal leicht auffindbar auf Visitenkarten.

 

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