Seit April steht allen Interessierten das „Virtuelle Datenschutzbüro“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein Informationsportal der deutschen Datenschutzbehörden und weiterer öffentlicher Datenschutzinstanzen aus dem europäischen In- und Ausland, die als Projektpartner teilnehmen.

VIRTUELLER DATENSCHUTZ

Das Projekt wurde vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein initiiert und aufgebaut. Es ist Portal und Ansprechstelle im Internet für alle Bürgerinnen und Bürger, Experten und Datenschutzinstitutionen. Projektpartner sind neben dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit auch die Datenschutzbeauftragten der meisten Bundesländer, die Datenschutzbeauftragten der Evangelischen Kirche sowie der Norddeutschen Bistümer der Katholischen Kirche sowie Datenschutzbeauftragte aus Kanada, den Niederlanden, der Schweiz, Liechtenstein, Polen und der Slowakei. Es stellt eine Plattform für die Zusammenarbeit der Datenschützer weltweit dar und liefert Diskussionsforen zu aktuellen Datenschutzthemen.

DATENSCHUTZ – LEICHT VERSTÄNDLICH

Die neue Webseite zeichnet sich dabei nicht nur durch eine umfassend überarbeitete, frische und nutzungsfreundlichere Gestaltung aus, sondern auch durch grundlegende konzeptionelle Neuerungen, die das Angebot auf leicht verständliche Informationen zum Datenschutz konzentrieren. Die bereits bekannten aktuellen Nachrichten (News) zum Datenschutz, die der BayLfD auch auf seiner eigenen Webseite https://www.datenschutz-bayern.de unter „Aktuelles“ eingebunden hat, finden sich dort ebenfalls. Ziel ist es, ratsuchenden Bürgerinnen und Bürger so einen schnelleren und verständlicheren Zugang zu den unterschiedlichen Themen zu vermitteln und sie bei Interesse auf vertiefendes Wissen weiter zu leiten.

THEMEN, GRUNDLAGEN, INFOTHEK

Hier findet sich alles Wichtige zu diversen Themen die den Datenschutz betreffen: vom Adressehandel bis zur Vorratsdatenspeicherung, wobei auch die Datenschutzgrundlagen nicht zu kurz kommen. Welche Gesetze und Verordnungen sind wichtig, was sind die Rechte der Betroffenen, was versteht man unter Erhebung von Daten und wie hat der Umgang damit auszusehen. Eine Infothek mit Leitfäden, Broschüren und vor allem Mustervorlagen runden das Angebot ab. Wer sich in Sachen Datenschutz weiterbilden möchte, findet darüber hinaus unter „Veranstaltungen“ Workshops und ähnliche Angebote aus den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit.

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