Wie wir vor Kurzem berichteten steht das neue Windows 10 in der Kritik wegen mangelnden Datenschutzes. Jetzt hat Microsoft häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten zu Themen wie „Feedback, Diagnose und Datenschutz“ oder „Kamera“ veröffentlicht.

ANLEITUNG? ODER NOCH MEHR VERWIRRUNG

Wenn man sich die auf den ersten Blick „nur“ neun Themen zu „Windows 10 und Datenschutz“ einzeln vornimmt und anklickt, merkt man sehr schnell: man kommt vom Hundertsten ins Tausendste. So muss man sich doch mit ca. einhundert Fragen und Antworten auseinandersetzen und dabei den Überlick nicht verlieren. Man muss durchaus einen gewissen Enthusiasmus mitbringen um sich hier durchzuwühlen

EINIGES BLEIBT UNGEKLÄRT

Wie Computer Bild bemängelt, würden weit über 30 Datenschutz-Einstellungen die von ihrem Spionage Stopper Programm empfohlen werden von Microsoft gar nicht addressiert. So bemüht man sich zwar bei Microsoft hier mehr Transparenz für den Endverbraucher zu schaffen, kratzt aber kaum tiefer als über die Oberfläche, was dem Windows 10 User nicht wirklich ein Gefühl der Sicherheit vermittelt.

DIE AGB – NOCH WENIGER VERTRAUENSERREGEND

Im Auftrag der Computer Bild prüfte ein IT-Fachanwalt die AGB und Datenschutzbestimmungen für die Nutzung von Windows 10. Das Ergebnis war dabei eher erschreckend: Microsoft sammelt gierig Nutzerdaten und ergänzt diese auch noch durch andere Daten die von Drittanbietern erhoben werden. Microsoft will des weiteren Telefongespräche und Chats aufzeichnen und sämtliche Daten zu Werbezwecken nutzen. Das ganze ohne explizite Einwilligungserklärung. Laut heise haben sich bereits Datenschutzbehörden verschiedenster Länder eingeschaltet um zu klären ob und in wie weit die Datensammelwut des Betriebssystems gegen lokale Datenschutzgesetze verstößt.