In ihrer neuesten Datenschutzstudie hat die Electronic Frontier Foundation (EFF) die Datenschutzpolitik der 24 bedeutensten Onlineunternehmen untersucht. Apple, Yahoo und WordPress beispielsweise schnitte sehr gut ab, während WhatsApp das Schlusslicht bildet.

BEWERTUNG NACH FÜNF KRITERIEN

Bewertet wurde dabei nach fünf Kriterien. Hier ging es zu einen darum, dass man sich an den Best Practices der Branche orientiert. Darüber hinaus waren die Bewertungspunkte, ob ein Dienst die Nutzer über staatliche Daten-Anfragen und Speicherfristen informiert, staatliche Anfragen zur Entfernung von Inhalten offenlegt und auch ob Hintertüren in den Systemen für staatliche Stellen abgelehnt oder zugelassen werden.

DIE TESTSIEGER

Mit fünf von fünf Sternen bewertete EFF die Unternehmen Adobe, Apple, Credo mobile, Dropbox, Sonic.net, Wikimedia, WordPress und Yahoo. Twitter verpasste mit vier von fünf Punkten knapp die Bestnote, weil man dort seine Anwender nicht über Daten-Anfragen von staatlichen Stellen informiere. Microsoft bekam Punkte abgezogen für die fehlenden Informationen zur Speicherfrist und zu Löschungs-Ersuchen staatlicher Stellen. Auch der, bei Startup-Unternehmen beliebte, Kommunikationsdienst Slack erreichte nur drei Punkte.

ÜBERRASCHUNG FACEBOOK

Überraschenderweise sieht EFF bei Facebook lediglich Defizite bei Informationen über Behörden-Anträge zum Entfernen einzelner Inhalte. So habe Facebook wohl auf Anfrage eines Gefängnisses in Kalifornien im Jahr 2014 die Seiten von 74 Gefängnisinsassen deaktiviert.

SCHLUSSLICHT WHATSAPP

Am schlechtesten wurde WhatsApp bewertet. Der Kurzmitteilungsdienst bekam nur einen mageren Punkt. Tatsächlich ist man dort nach der Übernahme durch Facebook mit besseren Ressourcen zum Schutz der Daten ausgestattet als zuvor. Der eine Stern den WhatsApp bekam:man lehnt dort Hintertüren für Behörden ab.

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