McAffee Labs haben ihre Bedrohungsprognosen für das nächste Jahr in einem umfassenden Werk zusammengetragen. Darin werden die wichtigsten Bedrohungen vorgestellt, die im nächsten Jahr erwartet werden. Einige der Prognosen sind ernüchternd, während andere auch hoffen lassen.

DIE TOP PROGNOSEN FÜR 2017

  1. Ransomware geht in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 zurück.
  2. Schwachstellen-Exploits unter Windows gehen zurück und legen auf anderen Plattformen zu.
  3. Hardware- und Firmware-Bedrohungen ein immer größeres Ziel für raffinierte Angreifer.
  4. „Dronejacking“ führt zu Bedrohungen am Himmel.
  5. Bedrohungen für Mobilgeräte umfassen Ransomware, Remote‑Zugriffs-Tools und kompromittierte App-Märkte.
  6. IoT-Malware öffnet eine Hintertür ins Haus.
  7. Machine Learning beschleunigt Social-Engineering-Angriffe.
  8. Rasante Zunahme bei gefälschter Werbung und gekauften „Likes“ zerstört Vertrauen.
  9. Eskalation der Werbekriege fördert die Malware-Übertragung.
  10. Hacktivisten legen Datenschutzprobleme offen.
  11. Stilllegungen durch Strafverfolgungsbehörden werfen CyberKriminalität zurück.
  12. Der Austausch von Bedrohungsdaten macht hervorragende Fortschritte.
  13. Cyber-Spionage: Sicherheitsbranche und Strafverfolgungsbehörden vereinen ihre Kräfte .
  14. Die Branchen für physische und Cyber-Sicherheit vereinen ihre Kräfte.

UND WIEDER DAS IOT

Ein weiterer großer Themenbereich des Berichts betrifft mal wieder das Internet of Things (IoT). Hier rechnet man insbesondere damit dass Ransomware die Hauptbedrohung darstellen wird. McAffee rechnet damit, dass Energieversorger und Dienstleister im Gesundheitswesen verstärkt auf Korn genommen werden sollen. Bei letzteren insbesondere die medizinischen Geräte. Auch der „Hacktivismus“ wird große Sorgen bereiten: „Ob es darum geht, die Kontrolle zu übernehmen und die Ergebnisse von Wahlmaschinen zu manipulieren, Ventile an einem Staudamm zu öffnen oder Sicherheitssysteme in einer Chemieanlage außer Kraft zu setzen – das Potenzial für katastrophale Schäden ist real.“ Durch das IoT soll aber vor allem die Privatsphäre der Verbraucher signifikant beeinträchtigt werden: „Es gibt schlicht zu viele IoT-Geräte, die alle Handlungen von Verbrauchern beobachten, belauschen, aufzeichnen, sammeln und anderweitig aufmerksam erfassen.“ Laut McAffee werden die Gerätehersteller auch weiterhin Anfängerfehler bei ihren Produkten begehen.

UND DANN NOCH DIE CLOUD

Zweite große „Baustelle“ ist und bleibt die Cloud. Hier schätzen die Experten die Lage so ein: Das Vertrauen in die Cloud wird zunehmen und zur Speicherung sensiblerer Daten sowie umfangreicherer Verarbeitung in der Cloud führen – und damit zu einem größeren Interesse an Angriffen auf die Cloud. Gepaart mit der Tatsache, dass Unternehmen auch weiterhin die wertvollsten Daten in ihren vertrauenswürdigen Rechenzentren und Netzwerken aufbewahren werden. Große Gefahr bei Cloud-Diensten: Auch in Zukunft werden antiquierte Authentifizierung und die zugehörigen Kontrollsysteme das schwächste Glied bei der Cloud-Schutztechnologie sein. Viele Angriffe werden sich zuerst auf den Diebstahl von Anmeldeinformationen konzentrieren.

Den vollständigen Sicherheitsbericht von McAffe zur Bedrohungslage 2017 können Sie HIER gratis herunterladen.

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